© DB AG / Faruk Hosseini

Naturschutz

Wälder und Wiesen vertrocknen, Insekten verschwinden, Tiere und Pflanzen sterben aus. Die Artenvielfalt hat in den vergangenen Jahren enorm eingebüßt. Unser Ökosystem leidet.

Bei der Deutschen Bahn liegt uns viel daran, dem entgegenzuwirken. Denn wir wissen: Mehr Verkehr auf der Schiene bedeutet auch, dass die Infrastruktur weiter ausgebaut werden muss. Und dabei lassen sich Eingriffe in die Natur nicht immer vermeiden.

Einige Pflanzen- und Tierarten finden gerade an unseren Bahnanlagen ideale Lebensbedingungen vor. Ihnen fühlen wir uns als Deutsche Bahn verpflichtet. Denn biologische Vielfalt ist ein schützenswertes Gut. Mit der Grünen Transformation arbeiten wir darum auch an nachhaltigen Lösungen für ein vielfältiges Ökosystem. Wir setzen uns ganz gezielt für die Vielfalt und den Erhalt von Tier- und Pflanzenarten ein.

Wir schaffen Raum

Wo immer wir für neue Bahnanlagen in die Natur eingreifen müssen, schaffen wir auch neue Lebensräume. So beweiden etwa Ziegen, Wildpferde und Wasserbüffel in unserem Auftrag ausgewählte Flächen, damit sich dort seltene Pflanzen- und Tierarten entfalten können.

Wir siedeln um

Bei Arbeiten an den Bahnanlagen achten wir sorgfältig darauf, dass die Tiere und Pflanzen nicht verletzt werden. Für ihren eigenen Schutz siedeln wir sie daher vorübergehend in ein neues Zuhause um. So haben wir zum Beispiel Zauneidechsen, Fledermäusen und Kreuzkröten eine neue Heimat gegeben.

Heckrinder und Wisente, die europäischen Bisons, sind ideale Landschaftspfleger.
Heckrinder und Wisente, die europäischen Bisons, sind ideale Landschaftspfleger.
Im Nationalen Naturerbe Aschaffenburg sorgt rund ein Dutzend Heckrinder für eine optimale Beweidung der Grünflächen.
Im Nationalen Naturerbe Aschaffenburg sorgt rund ein Dutzend Heckrinder für eine optimale Beweidung der Grünflächen.
Wildpferde helfen der Deutschen Bahn bei der Landschaftspflege.
Wildpferde helfen der Deutschen Bahn bei der Landschaftspflege.
Die Prewalski-Pferde  weiden u.a. bei Aschaffenburg und sorgen dafür, dass Flächen nicht zuwuchern.
Die Prewalski-Pferde weiden u.a. bei Aschaffenburg und sorgen dafür, dass Flächen nicht zuwuchern.
Wasserbüffel sorgen im Auftrag der Deutschen Bahn dafür, ein ehemaliges Militärgelände in ein Sumpfgebiet zu verwandeln.
Wasserbüffel sorgen im Auftrag der Deutschen Bahn dafür, ein ehemaliges Militärgelände in ein Sumpfgebiet zu verwandeln.
Wasserbüffel sichern anderen Tieren das Überleben. Das hilft der Umwelt und dem Ökokonto der DB.
Wasserbüffel sichern anderen Tieren das Überleben. Das hilft der Umwelt und dem Ökokonto der DB.
Die Deutsche Bahn gehört zu den größten Waldbesitzern in Deutschland.
Die Deutsche Bahn gehört zu den größten Waldbesitzern in Deutschland.
Der Elmer Wald in Osthessen darf sich ohne Eingriffe des Menschen entwickeln.
Der Elmer Wald in Osthessen darf sich ohne Eingriffe des Menschen entwickeln.
Auf dem MUNA-Gelände bei Münster in Hessen ist eine Herde von Wisenten eingezogen.
Auf dem MUNA-Gelände bei Münster in Hessen ist eine Herde von Wisenten eingezogen.
Die Tiere sorgen dafür, dass Freiflächen auf dem überwiegend bewaldeten Gelände nicht zu stark verbuschen.
Die Tiere sorgen dafür, dass Freiflächen auf dem überwiegend bewaldeten Gelände nicht zu stark verbuschen.

Wir schützen einzelne Arten 

Doch Artenschutz geht für uns noch einen Schritt weiter. Mit zahlreichen Maßnahmen erhalten wir gezielt die Vielfalt einzelner Tierarten – wie zum Beispiel Bienen, Wanderfalken und Apollofalter.
Seit 2010 haben wir bereits über 38.000 einzelne Natur- und Artenschutzaktivitäten umgesetzt. Und mithilfe eines neu entwickelten Geodatensystems setzen wir uns schon bald noch besser und zielgerichteter für den Naturschutz ein. So leisten wir unseren Beitrag zu einem vielfältigen Ökosystem – heute und in der Zukunft.

Poetry-Slammerin Jessy James LaFleur über Artenvielfalt und die Deutsche Bahn.