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07.10.2020

Mehr klimafreundlicher Zugverkehr in Thüringen

Den größten Anteil am Verbrauch fossiler Energie hat in Deutschland der Verkehr. Allein für unsere Mobilität jagen wir mehr Treibhausgase in die Luft als die Industrie. Das muss sich ändern.

Gemeinsam mit dem Freistaat Thüringen wollen wir als Deutsche Bahn die Schiene darum noch umweltfreundlicher machen. Dafür haben wir jetzt eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet, die den schnellstmöglichen Einsatz von Wasserstoffzügen und die weitere Elektrifizierung der Thüringer Eisenbahnstrecken anstrebt. Denn wir wissen: Innovativen und umweltschonenden Technologien gehört die Zukunft.

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Wir schaffen hier in Thüringen grüne und innovative Lösungen für die Infrastruktur.

Deswegen sollen 2023 erstmals Züge auf der Schwarzatalbahn mit grünem Wasserstoff fahren. Der Freistaat plant zudem, die neuen Antriebe für weitere Verkehre einzusetzen. Auch werden zusätzliche Strecken elektrifiziert: Ab Dezember 2028 fahren die Züge zwischen Weimar, Gera und Gößnitz mit Strom. Die Strecke Gotha - Leinefelde ist ebenfalls für die Elektrifizierung vorgesehen.

Die 25 Kilometer lange Schwarzatalbahn verläuft durch den Thüringer Wald zwischen Rottenbach und Katzhütte. Rund 35 Nahverkehrszüge sind hier jeden Tag unterwegs. Für den Betrieb mit Brennstoffzellenzügen ist der Bau einer Tankstelle geplant. Dort wird mit Ökostrom Wasserstoff hergestellt und gespeichert – 100 Prozent klimaneutral. Der Betrieb mit Brennstoffzellenzügen und der Bau der Tankstelle werden durch den Freistaat ausgeschrieben und vergeben.