Einer der neuen Ökopflastersteine an einem Bahngleis.  | © DB AG / Faruk Hosseini

Recycling beginnt bei uns am Bahnsteig

Ökopflastersteine tragen ihren Namen nicht umsonst. Denn für ihre Herstellung werden umweltfreundliche Produktionsverfahren eingesetzt und ausschließlich erneuerbare Energien genutzt. Auch aufbereitetes Regenwasser wird bei der Produktion angewendet. Das ist gut für die Umwelt. Deswegen pflastern wir viele unserer Verkehrsstationen seit 2014 mit den klimaneutralen Steinen.

Früher Bauschutt heute Pflasterstein

Bei ihrer Herstellung wird auch Recyclingmaterial verwendet. Durch neue Verfahren kann aus Betonstein gewonnener Splitt, der früher als Bauschutt zum Beispiel im Straßenbau endete, ohne Qualitätsverlust wieder zu Betonstein verarbeitet werden. Bis zu 40 Prozent des recycelten Betonsteins können in den neuen Ökopflastersteinen wiederverwendet werden. Auf diese Weise sparen wir große Mengen an natürlichen Ressourcen ein und schließen den Stoffkreislauf.  

Im Bereich der Westfrankenbahn verbauen wir zum Beispiel bei allen Bahnsteigerneuerungen die Ökopflastersteine aus 40 Prozent Recyclingmaterial. Auch auf den Bahnhöfen Winterhausen, Weiterstadt und Taucha sowie den Haltepunkten Laudenbach(Württ) und Sulzbach(Main) sind die Ökopflastersteine bereits im Einsatz, um nur einige Beispiele zu nennen. Bis zum Jahr 2025 sollen noch mehr als 75 Bahnhöfe und Haltestellen folgen.