Wir gehen dem Lärm an den Kragen

Herkömmliche Schallschutzwände passen nicht überall ins Stadtbild. Auch reicht nicht immer der Platz neben den Gleisen dafür aus. Deshalb testen wir innovative Maßnahmen, um überall die wirklich passenden Lösungen anbieten zu können.

So haben wir beispielsweise Schienenstegdämpfer für unsere Schienen entwickelt. Die verschiedenen Systeme sind unmittelbar an beiden Seiten der Schienen in kurzen Abständen montiert und bestehen aus einem Stahlblech-Sandwichelement mit zwischenliegendem Dämpfungsmaterial. Dieses Masse-Feder-System dämpft die Schwingungen der Schiene, die bei der Überfahrt durch den Zug entstehen und reduziert den Lärm um bis zu drei Dezibel. 

Unseren Stahlbrücken haben wir das Dröhnen abgewöhnt, indem wir die Schienen dort elastisch befestigen. Und wenn wir mal nicht hoch hinaus dürfen – auch niedrige Schallschutzwände, die nah am Gleis montiert sind, können den Lärm um drei bis fünf Dezibel reduzieren.

Weil es außerdem auf die Ohren geht, wenn unsere Züge in Kurven quietschen, schmieren sogenannte Schienenschmiereinrichtungen ganz automatisch die Gleise. Wir nutzen viele Möglichkeiten, dem Lärm an den Kragen zu gehen.