Klimaschutz fängt schon im Werk an

Nicht nur unsere Züge fahren umweltfreundlich, auch bei unseren Werken achten wir auf nachhaltige und klimaschonende Lösungen. Besonders stolz sind wir auf Deutschlands erstes CO2-freies ICE-Werk, das wir im Jahr 2018 in Köln-Nippes in Betrieb genommen haben.

So versorgen Geothermie und eine 2.100 Quadratmeter große Fotovoltaikanlage das Instandhaltungswerk mit Energie, darüber hinaus bezieht es zusätzlichen Ökostrom. LED-Leuchten senken den Energieverbrauch im Vergleich zu konventionellen Energiesparlampen um bis zu 15 Prozent. Eine Solarthermie-Anlage auf dem Dach erzeugt mit rund 180 Quadratmeter Kollektorfläche bis zu 100 kWp Wärmeenergie. So werden alle Waschbecken, Duschen und Teeküchen der Werksanlage mit warmem Wasser versorgt.

An Ladesäulen können die Batterien elektrischer Dienstautos und Zweiräder aufgeladen werden. Und unseren Beschäftigten bieten wir überdachte Fahrradabstellplätze, damit sie so klimafreundlich wie möglich zur Arbeit kommen können. 

In Hamburg-Stellingen betreiben wir bei der S-Bahn ein weiteres CO2-freies Werk. In der 160 Meter langen Halle können Züge auf vier Gleisen und acht Arbeitsständen gleichzeitig gewartet und repariert werden – an sieben Tagen die Woche, rund um die Uhr.

Solarzellen decken in den Sommermonaten den kompletten Strom- und Wärmebedarf des Werks. Zusätzlicher Strom wird ausschließlich aus erneuerbaren Energien erzeugt. Flächendeckende LED-Beleuchtungssysteme und aufgefangenes Regenwasser, das über Versickerungsanlagen dem Grundwasser zugeführt wird, runden die grünen Lösungen ab. 

Die größte Fotovoltaikanlage im ganzen Rhein-Main-Gebiet erzeugt grünen Strom auf dem Dach unserer S-Bahn-Werkstatt in Frankfurt am Main. Denn auch bei DB Regio sind viele Werke schon grün. Geheizt wird dort klimaschonend mit Fernwärme.

Im Instandhaltungswerk München-Pasing spart die DB Regio durch den Einsatz von Geothermie und energieeffizienten Anlagen im Vergleich zu herkömmlichen Werken bis zu 80 Prozent CO2 ein.

Unser Engagement für die Umwelt stoppt nicht an der Ländergrenze. Auch international bauen wir mit DB Arriva in Guimarães in Portugal sowie in Rhyl in Großbritannien Werke nach nachhaltigen Kriterien.