Wohnraum in luftiger Höhe

Viele Vogelarten sind heute vom Aussterben bedroht. Der Wiedehopf und die Schwalbe zählen dazu. Oft finden die Vögel nicht genügend Futter oder Nistplätze. Das wollen wir ändern und schaffen neuen Lebensraum für unsere gefiederten Gäste.

Ob auf dem Werksgelände oder auf unseren Ausgleichsflächen – wo es möglich ist, bauen wir geeignete Nistplätze und setzen uns so für den Schutz der Arten ein.

Zum Beispiel auf der Fläche des Naturlehrpfades in Aschaffenburg. Hier haben wir gemeinsam mit der Stadt 13 Nistkästen für den seltenen Wiedehopf errichtet. Die Kästen wurden in einer regionalen Behindertenwerkstatt angefertigt. Künftig findet der seltene Zugvogel hier Platz zum Brüten und ausreichend Nahrung. Denn in den blütenreichen Magerrasen tummeln sich Grillen und Käfer aber auch kleine Frösche und Eidechsen, die beim Wiedehopf auch auf dem Speiseplan stehen.

Einer von insgesamt 13 Nistkästen für den Wiedehopf auf dem Gelände des Naturlehrpfades in Anschaffenburg.

Am Bahnhof Potsdam-Griebnitzsee sind die geschützten Rauchschwalben Stammgäste. Jedes Jahr besuchen die Singvögel die gut 40 Nester zur Brutzeit. Seit 2018 trägt der Bahnhof deshalb auch die Auszeichnung des NABUs „schwalbenfreundliches Haus“.

Auch das Fahrzeuginstandhaltungswerk Dessau-Roßlau bietet ein Zuhause für Schwalben. In mehreren Doppelnisthilfen ziehen die Mehlschwalben jedes Jahr ungestört ihren Nachwuchs auf.

Doppelnisthilfen im Fahrzeuginstandhaltungswerk Dessau.