Lärmschutz – Es geht auch leiser

Lärm kann Stress verursachen. Wenn wir aktiv und mobil bleiben wollen, lassen sich Geräusche natürlich nicht vollkommen vermeiden – aber verringern. 

In einer immer schnelleren, immer stärker vernetzten, immer mobileren Welt nimmt nicht zuletzt auch der Lärm zu. Schon lange haben wir damit aufgehört, Lärm als ein Zeichen von Fortschritt zu sehen. Die lauten Fabrikgeräusche oder das knatternde Motorrad stehen längst nicht mehr für Wohlstand und für das Maximum an hoher Geschwindigkeit.

Lärm ist ein zunehmendes Problem unserer Gesellschaft. Es fängt morgens an mit dem Laubsauger des Nachbarn, den Presslufthammern der Baustellen – und natürlich dem Lärm von Autos, Flugzeugen und der Bahn.

Das Umweltbundesamt hat 2019 analysiert, was die wesentlichen Lärmquellen überhaupt sind

An leisen Lösungen tüfteln Techniker deshalb in allen Lebensbereichen. Der Kühlschrank brummt schon weniger laut und moderne Geräuschdämmung macht das Arbeiten in Großraumbüros angenehmer.

Aber wir stehen erst am Anfang, um unsere Ansprüche an eine moderne Arbeits- und Lebenswelt mit unserem natürlichen Bedürfnis nach Ruhe in Einklang zu bringen. Dies gilt gleichermaßen für uns Menschen – wie auch für die Umwelt. 

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Güterwagen haben bereits Flüsterbremsen

Deshalb sind wir alle gefordert, etwas gegen Lärm zu tun. Vor allem diejenigen, die ihn verursachen. Mit neuer Technologie und neuen Innovationen gegen den Lärm. Für ein wenig mehr Ruhe im Alltag. Für uns.

„Der Taktschlag leiser Laute“ von Poetry Slammerin Jule Eckert

Auch wir als Deutsche Bahn arbeiten daran, an Bahnstrecken leiser zu werden. Warum es ab und an doch einer Wand bedarf und was wir sonst dafür tun, unsere Züge leiser zu machen, gibt es unter "Ähnliche Artikel" zu lesen.

1800 Kilometer
lärmsanierte Strecke